Herstellen des Feinplanums mit anschließendem
Einbau der unteren Dichtungsbahn
Die bauliche Ausführung der Stapelteiche erfolgt in einer doppelt verlegten Kunststoffdichtungsbahn mit eingebauter Kontrolldrainage aus Dränmatten im Böschungsbereich und Filtersand in der Sohle. Eine Leckerkennungsdrainage in der Mitte der Stapelteiche verlegt, führt aus dem Becken zu einem Kontrollschacht, wo eine Prüfung auf Dichtheit jederzeit gegeben ist.

Die Zuschnitte der ersten Kunststoffdichtungsbahn wurden auf dem Feinplanum der Stapelteiche verlegt und überlappend verschweißt. Nach dem Fixieren der Dränmatten im Böschungsbereich und dem Einbau von Filtersand in der Sohle folgte die Verlegung der zweiten Kunststoffdichtungsbahn analog zur Ersten.

Im Eingangsbereich werden die zur Annahme bestimmten Abfälle mit einer elektronischen Waage gewogen, auf Richtigkeit der Deklaration durch die Eingangsanalyse, auf ordnungsgemäße Begleitpapieren und evtl. notwendige Verpackung kontrolliert und gegebenenfalls Rückstellproben genommen. Von jedem angelieferten Abfall werden Erzeuger, Anlieferer, Mengen und Ablagerungsort per EDV erfasst. Über viele Jahre können so "die Wege" dieses Abfalls verfolgt werden.
Ab August 1994 bis Dezember 2005 wurden ca. 170.000 m3  mineralischer Abfall eingelagert. Den größten Anteil machen dabei Asbestabfälle aus, die in Big-Bags verpackt angeliefert und eingebaut werden. Der Positiv-Katalog umfasst zur Zeit 75 Abfallschlüssel, von denen außer Baustoffen auf Asbestbasis, verbrauchter Strahlsand und leicht schadstoffbelasteter Boden oder Bauschutt zu den am häufigsten angelieferten Abfällen gehören.

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